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Crashkurs MusikarchivarIn

22.01.2019

"Was tun mit alten Noten?" Vor dieser Herausforderung stehen viele ArchivarInnen und KirchenmusikerInnen. Denn tatsächlich ist die (Auf)Bewahrung historischer Notenbestände nicht immer eine einfache Aufgabe. Zwar soll das musikalische Erbe für die Zukunft gesichert werden. Doch ist es gewiss nicht Sinn der Sache, die Schätze der Kirchenmusikarchive für immer hinter verschlossenen (Kasten-)Türen zu verstecken. Wie also umgehen mit diesem Material?


Am 1. und 2. März 2019 stellt sich das Team des Workshops die passenden Fragen: Wie sind Werke zu lagern? Wie verwaltet man sie fachgerecht? Wie ordnet man sie systematisch? Der Schwerpunkt des Workshops liegt dabei auf Musiknotation vom 18. bis 20. Jahrhundert und richtet sich gezielt an Personen ohne archivalisch-historische oder musikwissenschaftliche Ausbildung: von OrganistInnen über OrdensarchivarInnen bis zu Pfarrern und ChorleiterInnen.


Die Themenfelder des zweitägigen Kurses umfassen Aufarbeitung, Erschließung, Verzeichnung und Lagerung von Notenmaterial und die Vorstellung aktueller Projekte und praktischer Hilfsmittel für die Recherche (historische Quellen zur Musikgeschichte, Literatur und Datenbanken).


Die ReferentInnen:

  • Karin Mayer (Referat für die Kulturgüter der Orden)
  • Elisabeth Hilscher (Österr. Akademie der Wissenschaften)
  • Eva Maria Stöckler (Donau-Universität Krems)
  • Thomas Aigner (Diözesanarchiv St. Pölten)
  • Martin Haltrich (Stift Klosterneuburg)
  • Johannes Prominczel (Stift Melk)


Die Anmeldung via die Website der Ordensgemeinschaften ist bereits möglich!


Mehr Information und das gesamte Programm des Workshops finden Sie im Folder.


Veranstaltungsort: Stift Melk.